
auf der Homepage der
Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt a. M. Unterliederbach

Frieden für die Ukraine

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Leserinnen und Leser,
Am Sonntag Sexagesimae (8.2.26) fand in der Stephanuskirche einen Festgottesdienst statt, in dem das Verkündigungsteam unsere Nachbarschaftsraumes – Frankfurt West – in sein Amt eingeführt wurde. Das erwartungsgemäß umfangreiche Programm begann mit einer originellen Vorstellung der Personen des Verkündigungsteams: jede/r musste je eine Frage der Kinder von den mitwirkenden Kinderchören aus Griesheim und Unterliederbach beantworten. Die Kinder wollten z.B. wissen: Was bedeutet für dich Verkündigung? Was ist für dich der Heilige Geist? Was bedeutet für dich Nachbarschaftsraum? Die Herausforderung dabei war, eine schlüssige Antwort innerhalb von 30 Sekunden zu geben, denn wer will schon 11mal hintereinander minutenlange Monologe hören. Diese Aufgabe wurde von den acht Pfarrerinnen und Pfarrern, zwei Kirchenmusikern und einem Gemeindepädagogen mit Bravour gelöst.
Im Anschluss übte unser Kantor Raphaël Arnault einen Kanon zur Jahreslosung mit allen Besuchern aus dem Nachbarschaftsraum ein und was soll man sagen: Kanon können wir!
Auch die Kinderchöre präsentierten sich überaus fröhlich und mitreißend beim „Halleluja mit Händen und Füßen“.
In ihrer Ansprache zur Einführung betonte Prodekanin Stefanie Brauer-Noss, dass zurzeit Vieles im Auf- und Umbruch sei. Im Nachbarschaftsraum gab es bisher schon sehr schöne gemeinsame Aktionen, beispielsweise den Kirchentag im Frankfurter Westen im Juni 2024 oder das Outdoor Tauffest im Mai 2025. Man sucht miteinander nach dem ‚Besten im Westen‘. Die Herausforderung für die Hauptamtlichen besteht darin, dass alle immer alles im Blick haben müssen und dass man auf Augenhöhe miteinander arbeitet. Dafür braucht es Zeit, denn es ist ein Weg, ein Prozess. Und es braucht Kraft und viele Gespräche, die Vertrauen schaffen und Klarheit bringen. „Unsere Kraftquelle dafür ist Gottes Segen“, betonte Prodekanin Brauer-Noss. Mit dem Geist der Liebe wird Vieles leichter, ganz so, wie in dem vom PopChor’N vorgetragenen Song ‚My Lighthouse‘.
Der Verabschiedung des Gemeindepädagogen Max Klug aus dem Dienst in Griesheim und Nied erhielt umfangreiche und warmherzige Aufmerksamkeit durch seine ehemaligen Mitstreiter in der Kinder- und Jugendarbeit. Bereits zu Beginn des Jahres hat er eine neue Stelle als Dekanatsjugendreferent im Stadtjugendpfarramt Wiesbaden angetreten. Nicht zuletzt wurde der Einsatz von Tilman Holfelder und Olaf Dannenberg, die auf dem Weg zur Einheit die „Steuerungsgruppe“ des Nachbarschaftsraums leiten, gewürdigt.
Am Ende des Gottesdienstes wurde es wieder sehr musikalisch mit dem sanft-lyrischen "Like a Rainbow Shining", ein Chorwerk des britischen Komponisten Will Todd, das als "Lied der Hoffnung" während der Corona-Pandemie entstand, sowie dem bekannten „Lobe den Herren“ in einem Satz von Charles V. Stanford, gemeinsam vorgetragen von der Ev. Kantorei Unterliederbach und Höchst und den Kinderchören.
Die Gespräche im Anschluss bei Snacks und Getränken waren sehr intensiv und geprägt von vielen Fragen, aber auch Zuversicht und Mut und Hoffnung, dass man einen guten Weg in die Gesamtkirchengemeinde finden werde. Die Dauer des gemütlichen Teils lässt darauf schließen, dass die Menschen des Nachbarschaftsraumes ein großes Bedürfnis haben, sich kennenzulernen und sich gemeinsam eine neue vertraute Heimat zu schaffen. Die engagierte Unterstützung aus allen Gemeinden bei der Vorbereitung und Durchführung des Festgottesdienstes zeigt eindrucksvoll, dass die ersten Schritte im Nachbarschaftsraum gelungen sind.









