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auf der Homepage der

Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt a. M. Unterliederbach 

cDer Heilige Stephanus

Mit den Füßen im Sand, mit dem Blick übers Meer in die Ferne - das ist Sehnsucht pur!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht ist dies auch für Sie eine Beschreibung von Urlaub und Erholung. So viele Menschen haben – pandemiebedingt  über ein Jahr lang keinen Urlaub mehr gemacht, konnten nicht auf Reisen gehen. Klar, die Seele baumeln lassen, Langeweile üben, das geht auch in einem bestimmten Rahmen zu Hause, im eigenen Garten und in der näheren Umgebung. Aber damit kriegt man das Fernweh nicht weg: andere Länder sehen, auf Inseln fahren, mediterrane Winde oder eine frische Nordseebrise spüren, das ist doch was ganz anderes.

Wir haben noch immer die Anweisung, vernünftig und geduldig zu sein, abzuwarten, bis die Gefahr steigender Inzidenz-Werte gebannt ist. Wir müssen warten, bis die meisten Menschen zweimal geimpft wurden, nicht nur hier bei uns. Somit hieße unser Motto eher: „Mit dem Herzen im Himmel, mit den Füßen auf der Erde und mit dem Kopf in der Realität.“

Dieser Satz von Margot Käßmann hängt seit einigen Jahren an meinem Büroschrank. Aber erst jetzt, nach einem guten Jahr der krassen Einschränkungen fange ich an, ihn zu begreifen. Mein Kopf ist - vor allem Tun und Lassen - nahezu nur noch in der Realität und schaut auf Zahlen und Grafiken und in die Berichte der Medien.

Danach lässt sich funktionieren, nicht aber träumen. Das geht am besten mit dem Herzen im Himmel. Da spüre ich die Sehnsucht nach feiern, reisen, fröhlich sein. Aber da meine Füße den Erdboden berühren, hebe ich keineswegs ab, sondern gehe die Schritte, die erlaubt und möglich sind. Dennoch reißt über mir immer wieder der Himmel ein stückweit auf, so dass die Träume und Wünsche sich wieder Bahn brechen.

Diese Mischung ist mein derzeitiges Lebensgefühl, das Sie sicher auch so oder ähnlich kennen. Wann können wir endlich wieder aus unseren „Höhlen“ kriechen, die Freiheit genießen, zu gehen und zu fahren und zu fliegen, wohin wir wollen? Doch werden wir dann überhaupt so frei sein wie früher, als wir den Wert der Freiheit noch gar nicht richtig zu schätzen wussten?

Uns sind ja in der Pandemie auch einige Lichter aufgegangen: die Straßen waren nicht mehr von Autoschlangen verstopft; am Himmel gab es kaum noch Fluglärm; was wir nicht im Laden kaufen konnten, wurde zu uns nach Hause gebracht. Vielleicht werden wir gar nicht mehr wie wild durch die Welt reisen, uns ungehemmt in jedem Naturgebiet tummeln oder gar die letzten Reservate erkunden.

Womöglich fangen wir jetzt erst allmählich an, die Natur um uns herum, die Schöpfung dieser, unserer einzigen Erde zu achten, zu pflegen und zu schützen. Dann hätten wir alle viel gewonnen, vor allem unsere Kinder und Enkel.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine erholsame Sommerzeit.

Ihre Pfarrerin Monika Kunz

Solidarität für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe

Freitag, 23. Juli 2021 - wir sind dabei. Glockenläuten an der Dorfkirche in Unterliederbach um 18 Uhr für die Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Wir beten für die vom Hochwasser Betroffenen und für die Helferinnen und Helfer vor Ort.

 

Aus der EKHN: Die Kirchen wollen am Freitag, 23. Juli, ein Zeichen der Solidarität setzen.

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Handlungsempfehlungen der EKHN zum Corona-Virus

Die Ausbreitung des Corona-Virus wirkt sich auch auf das kirchliche Leben aus, auch hier werden Schutzmaßnahmen umgesetzt

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