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Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt a. M. Unterliederbach 

cDer Heilige Stephanus

Schaut hin

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

der ökumenische Kirchentag steht uns bevor! Im Mai soll er stattfinden. In diesem Jahr allerdings hauptsächlich online. Das ist schade! Denn mit Kirchentagen verbinde ich das Bad in der Menge, Gottesdienste mit tausenden Menschen, Lieder, die durch die Straßen hallen.

In diesem Jahr wird vieles anders - wir werden uns nicht so nahe kommen - und dennoch mit vielen Menschen über das Internet verbunden sein. Was uns noch verbindet, ist der Wunsch nach mehr ökumenischen Veranstaltungen und das Motto des Kirchentages, das sich auch gut als Jahresmotto leben lässt.

„Schaut hin!“, heißt das Motto und es ist dem Markusevangelium entnommen. Es steht in der Geschichte von der Speisung der 5000. Hier sagt Jesus es zu seinen Jüngern, die sich nach einem langen Tag der Situation gegenübersehen, dass sie mit 5000 Menschen zusammensitzen, aber unklar ist, wie alle satt werden sollen.

Wie die Geschichte ausgeht, wissen Sie wahrscheinlich. Jesus schickt die Jünger los: Geht und schaut hin, wie viele Brote sind da? Es waren 5 Brote und 2 Fische und alle wurden satt. Die Sorgen der Jünger waren also unbegründet. Irgendwie hat es gereicht. Alle haben etwas dazu gegeben. 

Beim Thema Sorgen finde ich mich wieder. Wie lange noch der Lockdown? Wie lange schaffe ich das noch mit dem Homeschooling? Und dann die vielen kleinen Sorgen jeden Tag. So wie die Jünger, die sagen: es reicht nicht für alle, wir müssen noch einkaufen. 

Schaut hin, sagt er zu ihnen. Denn er erkennt, dass es den Menschen um mehr geht, als jetzt schnell an ein Essen zu kommen. Er erkennt die wahren Bedürfnisse der Menschen. Nach Gemeinschaft, Freude und dass sie die Sorgen des Alltags vergessen.

Schaut genau hin, sagt Jesus. Manchmal reicht es schon, wenn man die vielen kleinen Sorgen, die sich aber auf den ersten Blick als unüberwindlicher Berg darstellen, einmal aufteilt. Dies muss ich heute erledigen, das erst morgen und darüber muss ich mir eigentlich erst nächsten Monat Sorgen machen. 

Schaut hin, schaut nach den Menschen, die um euch herum leben. Was beschäftigt sie? Was können wir in den Augen lesen, die uns über den Masken anschauen.

Eigentlich ein schönes Motto für ein Jahr, in dem wir uns weiter maskieren müssen! Oder?

Ihre Pfarrerin Regina Westphal

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