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Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt a. M. Unterliederbach 

cDer Heilige Stephanus

Angriff auf die Ukraine: Glockenläuten und Gebete

Kirchenpräsident und Stadtdekan äußern sich erschüttert angesichts der Angriffe. Gemeinden in Frankfurt und Offenbach laden zu Friedensgebeten ein.

Auch in unserer Stephanuskirche werden von Montag bis Samstag um 12 Uhr die Glocken läuten.

Felix Volpp EFOFriedenstaube gegen Kriegstreiber 2022

Fasten - Versuchung oder Freiheit

 

Liebe Gemeinde,

Fasten, 7 Wochen ohne: so heißt das Thema dieses Gemeindebriefs. Fasten….

Vielen fährt bei diesem Wort schon ein Schauer über den Rücken. Fasten, das bedeutet doch Verzicht und Versuchung. 7 Wochen auf etwas zu verzichten, was wir gerne mögen. Auf Fleisch oder Süßigkeiten. Das klingt wie eine spirituelle Diät. Und Diäten haben ja wirklich noch niemanden glücklich gemacht.

Anderen fällt beim Wort Fasten die Geschichte von Jesus in der Wüste ein. Nachdem Jesus von Johannes dem Täufer getauft wurde, ging er eine lange Zeit in die Wüste. 40 Tage und 40 Nächte war Jesus in dieser Wüste unterwegs gewesen. 40 Tage und 40 Nächte hatte er gefastet.

Ganz ausgehungert und schwach vor Hunger und Durst war er, als er vom Satan in der Wüste versucht wurde. Und obwohl der Satan ihm das beste Essen und alle Reichtümer der Welt verspricht, bleibt Jesus stark und vertraut auf Gott.

Liebe Gemeinde, Fasten ist so viel mehr als der Versuch in 7 Wochen ein wenig abzuspecken und fit zu werden. Jesus ging nicht in die Wüste und fastete 40 Tage, um den letzten Winterspeck loszuwerden oder eine Detox-Kur zu machen.

Fasten, das ist eine innere Haltung. Eine innere Haltung und eine Zeit, in der ich mich selbst neu entdecken kann. Eine Zeit, in der ich bewusst Bedürfnisse zurückschraube. In der ich innehalten und darüber nachdenken kann, was ich überhaupt in meinem Leben brauche, um gesund, glücklich und zufrieden zu sein.

Eine Zeit, in der ich mir neue Prioritäten und neue Ziele setzen kann. In der ich mich frei machen kann von Zwängen und Anforderungen der Gesellschaft. Eine Zeit, in der ich merke, wie viel ich eigentlich habe und wie wenig andere. Da wird mein Blick geschärft für die Not und die Bedürfnisse anderer. Indem ich mich selbst zurückstelle, kann ich mich leibhaftig mit denen solidarisieren, die unfreiwillig hungern müssen.

Fasten, das ist eine Zeit, in der ich mich selbst in die Wüste schicke. Dabei ist die Wüste nicht nur die unendliche karge Weite, die Verzicht bedeutet. Die Wüste kann auch ein Ort der Klarheit und der Freiheit sein. Ein Ort der Begegnung. Der intensiven Begegnung mit mir selbst. Und auch einer Begegnung mit Gott. Einer neuen Begegnung mit meinem eigenen Glauben.

Denn so wie Gott Mose in der Wüste im brennenden Dornbusch begegnet, so will er uns auch begegnen. Uns an die Hand nehmen und uns versichern, dass er uns nicht allein lässt und dass wir auf ihn vertrauen können. In Zeiten des Wohlstands und in Zeiten der Not und des Verzichts.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest.

Ihre Vikarin Anna Jung

 

 

 

ev-ulb2022 Plakat Himmelfahrt Griesheim 26.05.2022

Handlungsempfehlungen der EKHN zum Corona-Virus

Die Ausbreitung des Corona-Virus wirkt sich auch auf das kirchliche Leben aus, auch hier werden Schutzmaßnahmen umgesetzt

S. Herrmann2022 Stephanuskirche außen im April 2022
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